Wertschätzung als Grundhaltung und Herausforderung im Prozess

Hierzu boten Sabine Zivcic-Küster und Christian Küster im Rahmen des DGTA Kongresses am 3. Mai 2015 einen Workshop an.

Wandel und Neuausrichtung, in die Zukunft gerichtete gemeinsame Arbeitsbündnisse bedürfen des gegenseitigen Vertrauens, damit Bereitschaft zur Zusammenarbeit entstehen kann.

Es geht darum, dass unsere Gesprächspartner sich als gesehen, in ihrer Situation wahrgenommen und wertgeschätzt fühlen können.

Was als Grundhaltung selbstverständlich postuliert wird, kann im Prozess zur Herausforderung werden, wenn sich eigene Wertungen und subjektive Schlussfolgerungen vor unser Hören und Sehen schieben oder Widerstand und Verweigerung Gespräche schwer machen.

Im Workshop wurden Konzepte der TA vorgestellt, mit systemischen Ansätzen verglichen und Übungen angeboten, um eigene Anteile zu erkennen,  den Blick auf das Gegenüber weit zu machen und zu entdecken, was für den Prozess nutzbar gemacht werden kann.

Als ein Beispiel dient das folgende Bild, das die Tiefenstruktur von Kommunikationsprozessen wiedergibt.

15.05.31 BildTiefenstruktur von Kommunikation2